04.11.2015

| Rezension | Black Blade: Das eisige Feuer der Magie von Jennifer Estep




Titel: Black Blade: Das eisige Feuer der Magie

Autor: Jennifer Estep

Verlag: ivi (hier kaufen)

Orginaltitel: Cold Burn of Magic

Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2015

Seiten: broschierte Ausgabe 368 Seiten




Inhalt:
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

Erster Satz:
"Aller schlechten Dinge sind drei."

Meine Meinung zum Buch:
Black Blade: Das eisige Feuer der Magie war mein erstes Buch von Jennifer Estep. Ich muss gestehen, meine Erwartungen an das Buch waren wirklich sehr sehr hoch. Sicher lag es daran, weil ihre Mythos Academy sowie Elemental Assassin Reihe in den höchsten Tönen gelobt werden.

Es hat zwar etwas gedauert bis ich mich in die Story einfinden konnte, aber sobald ich richtig drin war, habe ich dieses Buch regelrecht inhaliert. Die Idee hinter der Story war wirklich toll, ein Waisenkind das sich auf den Straßen von Cloudburst Falls beweisen muss um zu Überleben. 

Mit der Welt die Jennifer Estep erschaffen hat, hatte ich allerdings so meine Probleme. Es ist ja nun mal so, das Cloudburst Falls als die "magischte Stadt Amerikas" bezeichnet wird. Alles schön und gut, aber mein Kopf wollte da nicht so mitmachen, denn Cloudburst Falls ist eine Mischung aus Vergangenheit (Mittelalter) und Gegenwart (Kino, Burger Buden usw.) und diese beiden Welten haben sich in meinen Augen einfach nur gebissen. Ich konnte diese Welt einfach nicht verarbeiten in denen die Wachen mit einem Schwert rumlaufen, aber im gleichen Atemzug Cheeseburger, Fritten und Cola trinken. Dazu kam, das mich die beiden verfeindeten Höfe doch sehr stark an Carpulet und Montague (Romeo und Julia) erinnert haben. 

Diese Stadt ist wirklich der Inbegriff von Merkwürdigkeit.

Lila ist einfach toll. Ich mochte ihre bissige und sarkastische Art sehr gerne. Genauso wie die Schlagabtäusche zwischen ihr und Claudia, die mir das ein oder andere Lächeln entlockt haben. Zudem hat sie immer ein passenden Spruch auf Lager und ist somit auch nicht auf den Mund gefallen. Endlich eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. 

Im allgemeinen fand ich alle Charaktere richtig gut und wirklich toll ausgearbeitet. Auch die Liebesgeschichte zwischen Devon und Lila ist total süß und wird auch nicht so sehr in der Vordergrund gedrückt. Ich bin gespannt wie es mit den beiden in Band 2 weitergeht. 

Ich bin hin und weg von Black Blade. Gerade zu Beginn des Buches habe ich damit nicht gerechnet, aber die Story hat sich unglaublich gesteigert. Teilweise war es zwar etwas vorhersehbar, aber es gab auch sehr viele überraschende Wendungen. 

Fazit:
Die Story hat wirklich alles was ein gutes Buch braucht - Spannung, Action und Drama. Klare Leseempfehlung von mir!

4 von 5 
❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️


Kommentare:

  1. Will ich auch lesen! Ganz klare Sache! Bin schon seit einigen Rezis davon überzeugt und jede weitere, wie deine, bestätigt mich darin =)

    LG
    Anja

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  2. Hallo Diana,

    Cheeseburger und alltäglicher Schwertgebrauch klingen ja mal interessant. :-D Das Buch habe ich auf jeden Fall im Blick.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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