24.04.2015

[Rezension] ~ Ich sehe was, was niemand sieht von Tim O'Rourke ~


Titel: Ich sehe was, was niemand sieht

Autor: Tim O'Rourke

Verlag: Chicken House (hier kaufen)

Orginaltitel: ---

Erscheinungsdatum: 26. Februar 2015

Seiten: Taschenbuch 368 Seiten


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



Inhalt:
Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde. Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ...

Erster Satz:
"Ich wandte mich vom Grab meiner besten Freundin ab, um das sich ihre Familie versammelt hatte."

Meine Meinung zum Cover:
Gleich zu Beginn ist mir das schlichte aber dennoch wundervoll gestaltete Cover aufgefallen. Denn den Titel liest man von unten nach oben und es springt einem sofort ins Auge.

Meine Meinung zum Buch:
"Ich sehe was, was niemand sieht" ist ein spannender und facettenreicher Mystery-Thriller der abwechselnd aus der Sicht von Charley und Tom erzählt wird, und der mich zu Beginn in seinen Bann ziehen konnte. Der Schreibstil war locker und der Autor hat es geschafft, eine düstere und unheimliche Atmosphäre aufzubauen.

Tim O'Rourke arbeitet hauptberuflich als Polizist, ein Pluspunkte für diesen Thriller, denn es sind viele tolle Details über die Aufklärung der Morde entstanden. Man merkt ihm einfach die Liebe zu seinem Beruf an, denn die Polizeiarbeit war sehr genau ausgearbeitet.

Leider wurde die Handlung ab der Mitte des Buches zu vorhersehbar und ich hatte bereits einen Verdacht wer der Mörder sein könnte bzw. ich war mir sicher wer es ist, denn es gab zu viele Indizien die darauf hingewiesen haben. Dafür punktet das Ende nochmals mit einem Überraschungseffekt mit dem wohl kein Leser gerechnet hätte. Sehr spannend und fesselnd geschrieben.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, allen voran Tom. Ihn mochte ich von Beginn an sehr gerne und fand es sehr süß wie er sich für diesen Fall engagiert.
Mit Charley hatte ich hin und wieder meine Probleme. Ich konnte mich zwar gut in ihre Trauer zu Beginn des Buches hineinversetzen, aber ich habe sie nie richtig zu fassen bekommen.
Die Gefühle zwischen Tom und Charley wären nicht zwingend nötig gewesen, teilweise fand ich es zu aufgesetzt um glaubwürdig rüber zukommen.

Fazit:
Ein spannender, aber dennoch solider Jugendthriller der definitiv ausbaufähig ist.

3 von 5 
❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️

Kommentare:

  1. Ach schade, ich fand, dass das echt interessant klang :/

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  2. Ich bin neugierig auf, werde aber gleich einmal meine Erwartungen runterschrauben, wenn's gar so vorhersehbar ist.

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